Feuerwehrzufahrt richtig absperren – worauf es ankommt
Eine Feuerwehrzufahrt muss dauerhaft freigehalten werden und sich im Einsatzfall trotzdem in Sekunden öffnen lassen. Der Standard dafür ist der Dreikantverschluss: Feuerwehr-Standard, Dreikantschlüssel. Jede Feuerwehr führt den passenden Schlüssel mit; unsere Pfosten mit Dreikantverschluss tragen den Zusatz „nach DIN 3223“ im Namen.
Herausnehmbar oder umlegbar?
Herausnehmbar heißt: per Bodenhülse entnehmbar. Der Pfosten wird komplett aus der Zufahrt genommen, die Bodenhülse schließt bündig mit dem Boden ab – nichts liegt im Fahrweg. Umlegbar heißt: lässt sich flach umklappen. Der Pfosten bleibt verankert und kann nicht verstellt oder verschleppt werden; dafür liegt er umgeklappt in der Fahrbahn. Für Zufahrten, die regelmäßig auch von Lieferverkehr genutzt werden, ist die herausnehmbare Ausführung meist die bessere Wahl.
Die richtige Montage
Zum Einbetonieren – ins Fundament, sicherste Lösung – ist der Regelfall für Feuerwehrzufahrten. Zum Aufdübeln – auf ebenen, festen Boden schrauben – eignet sich, wenn eine tragfähige Betonfläche vorhanden ist und nicht aufgegraben werden kann.
Sichtbarkeit
Feuerwehrleitpfosten in weiß/rot markieren die Zufahrt deutlich. Ausführungen mit reflektierenden Streifen sind gut sichtbar bei Dunkelheit – sinnvoll überall dort, wo die Zufahrt nachts angefahren wird.
Passendes Zubehör
Zu jedem herausnehmbaren Pfosten gehört eine Bodenhülse; eine zweite Hülse erlaubt das Umsetzen. Ersatz-Dreikantschlüssel sollten am Standort hinterlegt sein. Mit Kettenösen und einer Absperrkette lassen sich breite Zufahrten zwischen zwei Pfosten schließen.