Ladesäulen und Anlagen vor Anfahrschäden schützen
Eine Ladesäule, ein Verteilerkasten oder eine Wärmepumpe steht meist genau dort, wo rangiert wird. Ein Rammschutz nimmt den Anprall auf, bevor das Fahrzeug die Anlage trifft – und ist um ein Vielfaches günstiger als der Schaden, den er verhindert.
Poller oder Bügel?
Ein Rammschutzpoller schützt punktuell – vor einer Ladesäule reichen meist zwei bis drei Poller an der Anfahrseite (wie im Ratgeber Rammschutz). Ein Rammschutzbügel schützt die ganze Gerätebreite und ist die bessere Wahl bei Wallboxen, Verteilern und Reihen von Ladepunkten. Elastisch / neigbar – gibt beim Anfahren nach und richtet sich wieder auf: leichte Rempler beschädigen weder Fahrzeug noch Pfosten, ideal auf Kundenparkplätzen.
Wie stark?
Standard – Ø 60 bis 76 mm: als Abstandhalter auf Parkplätzen mit Pkw-Verkehr. massiv – Ø 82 bis 110 mm: bei Transportern und knappen Rangierflächen. Rammschutz – ab Ø 120 mm: wo Lkw rangieren oder die Anlage im Ernstfall nicht ausfallen darf.
Montage
Zum Aufdübeln – auf ebenen, festen Boden schrauben – auf bestehenden Betonflächen und in Tiefgaragen. Zum Einbetonieren – ins Fundament, sicherste Lösung – im Außenbereich und bei schweren Rammschutzpollern, die einen echten Anprall aufnehmen sollen.
Sichtbar markieren
Gelb/schwarz ist die klassische Warnmarkierung. Feuerverzinkt/blau, weiß/blau, feuerverzinkt/grün und weiß/grün kennzeichnen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge – der Fahrer sieht schon beim Einparken, wo der Poller steht.
Mehr im Ratgeber:
Rammschutz im Betrieb · Durchmesser und Wandstärke · Fundament und Bodenhülse
Hinweis: Pollerzahl und Abstände sind Erfahrungswerte der Fachberatung; verbindlich sind die Montagevorgaben des Ladesäulen-Herstellers und die Anforderungen des Betreibers.