Einsatzzweck · Feuerwehrzufahrt

Feuerwehrzufahrt absperren: herausnehmbare und umlegbare Pfosten

Für die Feuerwehr in Sekunden offen, für alle anderen zu. 30 passende Produkte, herausnehmbar oder umlegbar – mit dem Verschluss, den Ihre Brandschutzdienststelle vorgibt.

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In 3 Fragen zum richtigen Pfosten

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Feuerwehrzufahrt richtig absperren – worauf es ankommt

Eine Feuerwehrzufahrt muss dauerhaft freigehalten werden und sich im Einsatzfall trotzdem in Sekunden öffnen lassen. Welche Sperre und welche Öffnungsmöglichkeit zulässig sind, ergibt sich aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept und den Vorgaben der zuständigen Brandschutzdienststelle. Häufig werden Pfosten eingesetzt, die sich mit dem Dreikantschlüssel A nach DIN 3223 öffnen lassen; örtliche Vorgaben können aber andere Feuerwehrverschlüsse oder Öffnungsarten vorsehen. Stimmen Sie die Ausführung vor dem Einbau mit der zuständigen Stelle ab. Unsere Pfosten mit Dreikantverschluss tragen den Zusatz „nach DIN 3223“ im Namen.

Herausnehmbar oder umlegbar?

Herausnehmbar heißt: per Bodenhülse entnehmbar. Der Pfosten wird komplett aus der Zufahrt genommen, die Bodenhülse schließt bündig mit dem Boden ab – nichts liegt im Fahrweg. Umlegbar heißt: lässt sich flach umklappen. Der Pfosten bleibt verankert und kann nicht verstellt oder verschleppt werden; dafür liegt er umgeklappt in der Fahrbahn. Für Zufahrten, die regelmäßig auch von Lieferverkehr genutzt werden, ist die herausnehmbare Ausführung meist die bessere Wahl.

Die richtige Montage

Zum Einbetonieren – ins Fundament, sicherste Lösung – ist der Regelfall für Feuerwehrzufahrten. Zum Aufdübeln – auf ebenen, festen Boden schrauben – eignet sich, wenn eine tragfähige Betonfläche vorhanden ist und nicht aufgegraben werden kann.

Sichtbarkeit

Feuerwehrleitpfosten in weiß/rot markieren die Zufahrt deutlich. Ausführungen mit reflektierenden Streifen sind gut sichtbar bei Dunkelheit – sinnvoll überall dort, wo die Zufahrt nachts angefahren wird.

Passendes Zubehör

Zu jedem herausnehmbaren Pfosten gehört eine Bodenhülse; eine zweite Hülse erlaubt das Umsetzen. Ersatz-Dreikantschlüssel sollten am Standort hinterlegt sein. Mit Kettenösen und einer Absperrkette lassen sich breite Zufahrten zwischen zwei Pfosten schließen.

Mehr im Ratgeber: Dreikant, Profilzylinder oder Rundzylinder? · Herausnehmbar oder umlegbar? · Der große Ratgeber Absperrpfosten

Quellen: BauO NRW 2018 § 5; Feuerwehr Düsseldorf, Flächen für die Feuerwehr (FAQ); Feuerwehr Frankfurt, Hinweise zu Feuerwehrzufahrten. Stand: 17.09.2026, Fachberatung Absperr24.

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Häufige Fragen: Feuerwehrzufahrt

Welcher Verschluss ist für Feuerwehrzufahrten üblich?
Häufig der Dreikantverschluss nach DIN 3223, den die Feuerwehr mit ihrem Dreikantschlüssel öffnet. Verbindlich ist aber, was Baugenehmigung, Brandschutzkonzept und die örtliche Brandschutzdienststelle festlegen – fragen Sie dort vor dem Kauf nach.
Was bedeutet „nach DIN 3223“?
Die Norm legt Form und Maße des Dreikantschlüssels fest. Jeder genormte Dreikantschlüssel passt, unabhängig vom Hersteller des Pfostens.
Umlegbar oder herausnehmbar – was ist besser?
Herausnehmbar (per Bodenhülse entnehmbar) hält den Fahrweg komplett frei. Umlegbar (lässt sich flach umklappen) bleibt verankert, liegt aber geöffnet in der Fahrbahn. Bei häufiger Durchfahrt: herausnehmbar.
Brauche ich pro Pfosten eine eigene Bodenhülse?
Ja, jeder herausnehmbare Pfosten steht in einer eigenen Bodenhülse. Passende Hülsen finden Sie im Zubehör, gefiltert nach Pfostenprofil (z. B. Ø 60, 70 × 70).
Muss ich die Absperrung mit der Feuerwehr abstimmen?
Ja. Feuerwehrzufahrten müssen nach Landesbauordnung befestigt, gekennzeichnet und ständig freigehalten werden (z. B. § 5 BauO NRW). Welche Sperre zulässig ist, entscheidet die zuständige Brandschutzdienststelle. Klären Sie Bauart und Verschluss vor dem Einbau.